So gut wie jeder kennt es: Es schneit, es liegt auch Schnee, aber sobald du raus gegangen bist  zum fotografieren, hat es aufgehört zu schneien. Da wäre es praktisch, nachträglich ein paar Schneeflocken zum Bild hinzuzufügen. 

Schnee mit Photoshop* erstellen, geht ganz einfach mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Das Bild kannst du hier zum üben herunterladen.




Als erstes wird eine neue leere Ebene erstellt. Wir navigieren im Menü > Ebene > Neue  Ebene.



Es wird eine schwarze Fläche benötigt. Navigiere unter Menü > Bearbeiten > Fläche füllen.



Inhalt: Schwarz und bestätigen mit Enter.



Der Schnee wird aus einem Rauschen erstellt. Navigiere im Menü > Filter > Rauschfilter > Rauschen hinzufügen.



Wir wählen eine Stärke von etwa 100 % und bestätigen mit Enter.



Soo jetzt wird Schnee gemacht! Auf der Ebene mit dem Rauschen wird jetzt ein Filter aus der Filtergalerie angewendet. Navigiere im Menü > Filter > Filtergalerie.



In der Filtergalerie wählen wir den Filter, "Grobe Malerei" aus und nutzen folgende Einstellungen, die auf dem Bild zu sehen sind. Mit der Pinsel-Größe kannst du die Dichte und Menge der Schneeflocken bestimmen.



Der Schnee ist erstellt, nur wollen wir den schwarzen Hintergrund ausblenden. Das machen wir, indem der Ebenen-Modus von "Normal" auf "Negativ multiplizieren wechseln.



Jetzt schneit es im Bild. Aber die Schneeflocken sehen noch zu unecht aus. Wir navigieren im Menü > Filter > Weichzeichnungsfilter > Gaußscher Weichzeichner.



Damit die Schneeflocken gut aussehen, sollte je nach Bildgröße, der Radius nicht mehr als 1 Pixel haben.



Schnee fällt nie nur in eine Richtung. Um etwas mehr Variationen in die "Fallrichtung" zu bekommen, werden wir den Schwingungen-Filter verwenden.
Der befindet sich im Menü unter, Filter > Verzerrungsfilter > Schwingungen. 



Hier benutzen wir die abgebildeten Einstellungen:



Der Schnee kann sich durchaus sehen lassen. Aber es geht noch realistischer.



Dupliziere die Ebene, durch ein rechts klicken der Ebene oder verwende den Tastaturbefehl: Cmd + J für Mac und für Windows Strg + J.



Mit Cmd + T für Mac oder Strg + T für Windows, könnt ihr die duplizierte Ebene transformieren und so etwas größer ziehen. Tipp: Wenn ihr mit gedrückter Shift + Alt Taste außen an einem Punkt zieht, bleiben die Proportionen erhalten.



Die Ebene wird noch einmal dupliziert.



Und noch einmal transformiert.



Als Nächstes werden die beiden oberen Ebenen mit dem Augensymbol ausgeblendet. Und auf der untersten Ebene wird ein Filter angewendet. Wir navigieren unter Menü > Filter > Weichzeichnergalerie > Pfad-Weichzeichnung.



Mit der Pfad-Weichzeichnung ist es möglich, eine natürliche Fallbewegung in die Schneeflocken zu bringen. Der blaue Feil wird mit den Ankerpunkten so ausgerichtet wie auf dem Bild zu sehen. Die Geschwindigkeit kann etwas variieren, ich habe mich für den Wert: 2 entschieden.



Die Nächste Ebene wird auch mit der Pfad-Weichzeichnung weichgezeichnet. Du kannst diesmal den Feil in eine andere Richtung ziehen. Damit die Schneeflocken in unterschiedliche Richtungen fallen. Das sorgt für ein realistisches Ergebnis.



Nun blenden wir die letzte Ebene ein, erstellen eine Auswahl mit dem Auswahlrechteck-Werkzeug, wie im Beispiel-Bild zu sehen ist.



Mit dem Tastaturbefehl: Cmd + J für Mac oder Strg + J für Windows, wird die ausgewählte Fläche auf eine neue Ebene kopiert. Die darunter liegende Ebene brauchen wir nicht mehr und können sie löschen.



Die oberste Ebene wird mit dem Transformieren-Werkzeug wieder vergrößert. Das soll die ganz großen Schneeflocken darstellen, die nah am Objektiv vorbeifliegen.



Jetzt werden unsere großen Schneeflocken weichgezeichnet. Navigiere im Menü > Filter > Weichzeichnungsfilter > Bewegungsunschärfe.



Ich habe mich für einen Winkel von -84° und einen Abstand von 133 Pixeln entschieden. 



Als letztes habe ich noch etwas die Deckkraft angepasst.



Natürlich ist es möglich die ein oder andere Ebene zu duplizieren und zu transformieren.